Österreichischer Berufsverband
für Kinesiologie

Aktuelle Ausgabe des IMPULS - Kinesiologie Magazins

IMPULS 45 – Es hat diesmal „Schmecken“ zum Thema.

Es ist angerichtet

Läuft Ihnen auch schon das Wasser im Mund zusammen? In Ihren Händen ein neuer Impuls Kinesiologie, mit einer ganzen Reihe von Artikeln, diesmal zum Thema „Schmecken“.

Ein Sinn, der uns allen ja bestens vertraut ist: Über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten …, … guter Geschmack muss nicht teuer sein …, … des Lebens bittere Süße …, … das schmeckt nach mehr / Meer …, … nimm den Mund nicht zu voll …, … orales Muster …, … eine Geschichte verdauen, … … so kann ich das nicht schlucken …, …ein Buch gierig verschlingen … Formulierungen, die nahelegen, dass „Schmecken“ – im ureigensten Sinn wie im übertragenen – eine ganz wichtige Rolle in unserem Leben spielt und uns vom Beginn unseres Lebens an begleitet.

Hunger auf die Welt

Von unserer frühesten Kindheit an nehmen wir die Welt saugend auf. Als „Säugling“ erforschen wir unseren ersten Raum, den Mund und erfahren, wie gut unser Daumen schmeckt – die erste Selbst-Erfahrung. So entdecken wir mit diesem Sinn nicht nur unsere Hände, sondern auch die Welt außerhalb unseres Körpers. Wir drücken uns als Person über unseren Mund, also über die Sprache, aus und beginnen damit, uns „durchs Leben zu beißen“.
Logisch, dass wir der Sinnesqualität des Schmeckens, des Geschmacks, unseres Mundes und den Lippen, bis hin zu unserer Zunge im Leben viel Beachtung schenken. Aufmerksamkeit, die wir auch in unserer neuen Ausgabe des Impuls Kinesiologie nicht nur würdigen, sondern hervorheben wollen. Einer unserer fünf Sinne, der uns gut ins Leben starten lässt, ohne den Leben nur schlecht funktionieren kann.

Und so hat sich auch in dieser Ausgabe des Impuls Kinesiologie wieder eine ganze Reihe von Autor*innen bereit erklärt, zum Thema „Schmecken“ ihre Gedanken und ihr Wissen zum Ausdruck in Form von interessanten Artikeln zu bringen:
Von medizinisch-physiologisch-biologischen Themen über Ernährung und Zusatzstoffe im Essen, vom guten Geschmack, mit Rezepten (ist ja logisch bei diesem Sinn) und ohne Rezepte über die wissenschaftliche Erforschung des Geschmacksinnes bis hin zu passenden kinesiologischen Übung spannt sich der Bogen zum Thema.

Gerade in so schwierigen Zeiten wie jetzt, wo viele Menschen eine Zeit lang ihren Geschmackssinn in der Corona-Pandemie einbüßen, merken wir, wie uns dieser Sinn täglich ganz selbstverständlich begleitet und uns so manchen Moment versüßt. Ist er einmal nicht verfügbar, eröffnet er uns erst seine Qualitäten im bewussten Wahrnehmen des Nicht-Vorhanden-Seins. Vielleicht können wir uns im Bewusstsein dieses Sinnes und des damit verbundenen Genusses in Zukunft – nicht zuletzt durch die Artikel im neuen Impuls Kinesiologie – bewusster und damit auch dankbarer sein.
Ich wünsche Ihnen viele genüssliche Momente beim Lesen dieser Ausgabe des Impuls Kinesiologie.

Mag. Christian Dillinger

(Vorstand des ÖBK)